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Bericht Leupoldstein und BismarckgrotteNachdem die Winterpause beendet war und die meisten Fledermäuse ihr Quartier verlassen haben, hat nun auch die Zeit der Höhlenbefahrungen wieder begonnen. So haben sich Georg, Roman und ich am 03./04.05.05 nach Leupoldstein aufgemacht um dort ein paar einfache Übungen am Seil zu absolvieren. Obwohl schon für Nachmittag Unwetter angekündigt waren, sind wir mutig drauf los gefahren. Petrus war auch auf unserer Seite und hat uns trockenes Wetter beschert. Nach etwa 2 1/2 Stunden haben wir uns dann zur Bismarckgrotte aufgemacht. Den Einstieg bewältigten wir mit der Stahldrahtleiter. Unten angekommen begaben wir uns zuerst in den Hauptgang. Von dort haben wir diverse Abzweigungen weiterverfolgt die allesamt wie auch der Hauptgang, keine schönen Versinterungen preisgaben. Diese Erkenntnis war für mich als Erstbefahrer doch recht ernüchternd. Durch mehrere kleine Hallen waren wir auf der Suche nach dem "Korkenzieher" (dem Ausgang oder zweiten Eingang, ganz wie man will) Leider mussten wir die Suche ergbnisslos abbrechen. Somit haben wir die Höhle am Eingang wieder via Leiter verlassen. Draussen hat uns starker Regenfall erwartet. Mindestens genauso erschlagend war der krasse Klimawechsel von kalter Höhle zum schwülen Äusseren. Am Auto angekommen haben wir uns so schnell wie möglich umgezogen und unser Nachtlager aufgesucht. Dort haben wir bei Steaks und diversen Gerstensäften am Feuer den Abend ausklingen lassen.
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